Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, dass wir am meisten lernen, wenn wir aus unserer Komfortzone heraustreten? Dies mache ich hiermit. Denn in einem Blog zu schreiben, konnte ich mir bisher nicht vorstellen. Schreiben können ja alle anderen viel besser… Oh je, einer dieser Glaubenssätze…
Da ich aber die Themen, die mich beschäftigen mit Menschen teilen möchte, bietet sich ein Blog gut an. Also lege ich mal los.
Ja, diese Glaubenssätze… Ich bin nicht gut genug… andere können dies oder jenes viel besser. Schreiben? Ich? Das kann xy doch viel besser… Ich verstecke mich lieber hinter anderen Dingen, die machen mir ja auch Spaß. Wie tief ist es in uns verankert? Also in mir hörte ich immer wieder eine Stimme, die das sagte. Diese Stimme ist mittlerweile leiser geworden, aber ich hörte auch eine andere Stimme, die sagte: „Hey, du hast eine Message, die raus möchte und es gibt Menschen, die genau auf deiner Wellenlänge sind – genau deine Frequenz teilen und die dich verstehen. Bewusstseinsarbeit hilft mir dabei mehr zu leben, was raus möchte, das, was tief in mir verborgen ist, das nur darauf wartet, gelebt zu werden, das kommt jetzt immer mehr zum Vorschein.

Ich glaube, jeder von uns hat seine Bestimmung. Und ich habe das Gefühl, dass ich jetzt wirklich Gas geben sollte, um dieser nachzugehen, damit das Leben nicht an mir vorbei läuft.
Lange Zeit bin ich blind herumgeirrt, mit einer leisen Ahnung, dass es da noch mehr gibt. Und so langsam wird es mir immer klarer. Meine Kinder helfen mir dabei, jeden Tag auf’s Neue. Sie spiegeln meine innere Ruhe oder Unruhe. Ich bin sehr sehr dankbar, dass sie mich als Mama ausgewählt haben, damit ich so Vieles von ihnen lernen darf. Sie helfen mir meinen Weg zu gehen – ohne Rücksicht und ohne mich in Watte zu packen. Dafür bin ich sehr dankbar, auch wenn es manchmal ganz schön anstrengend ist! Manchmal glauben wir, dass es doch so schön wäre, wenn alles harmonisch liefe. Und warum geht’s bei uns eigentlich immer drunter und drüber? Wenn wir unsere Komfortzone nicht freiwillig verlassen, dann werden wir aufgefordert – durch unsere Kinder, oder durch andere Familienmitglieder, durch Arbeitskollegen oder Freunde. Selbst durch den Autofahrer vor uns, der vielleicht etwas langsamer fährt, wenn wir es eilig haben. Alle haben eine Message für uns. Der wichtigste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenüber steht. Durch ihn lernen wir.

Heute habe ich wieder ein paar Mal mehr bewusst ein- und ausgeatmet um wieder in meine Mitte zu kommen. Und es hat sehr geholfen. Hier geht’s zu meinem ersten Video „Bewusst atmen“: „Bewusst atmen“. Wer mehr über das Atmen wissen und auch praktizieren möchte, dem empfehle ich folgendes Buch:
Pranayama von Ralph Skuban.